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Stresa

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Stresa  
Stresa, das sich am Ende des 19. Johrhunderts zur Perle des Verbona entwickelt hat, gehört zu den berühmtesten Reisezielen am Logo Moggiore. Die Stadt, die den Borromäischen Inseln direkt gegenüber liegt, ist auf Grund ihrer Lage zum zentralen Ausgangspunkt für Bootsausflüge über die gesamte Borromäische Bucht geworden.
   
Dieser kleine Londstreifen war ursprünglich eine Bauernsiedlung. Später hat diese sich zu einem beliebten Ferienort für adelige Patrizier entwickelt. Von der ehemaligen Burg sind nur noch Reste der Ringmauer erhalten, die im Park der Villa Pcillavicino zu besichtigen sind. Das wahre Herz der Stadt ist, mehr nach als die Piazza Codorna - eine schöne Platzanlage mit Läden, Cafés und Restaurants - die eindrucksvolle Seepromenade: Von dieser eleganten Allee mit üppigen Gärten und bunten Beeten kann man auf der einen Seite die atemberaubende Aussicht auf den Golf von Borromeo genießen, auf der anderen Seite fällt der Blick auf Villen und Luxushotels aus der BeIle Epoque, wie z. B. das berühmte Grand Hotel des Des Borromées oder das ebenso bekannte Regina Palace.
   
Kultur
Bis zum Jahr 1748 wurde Stresa von den Familien Visconti und Borromeo beherrscht - und damit auch geprägt. Nach einigen Jahrzehnten österreichischer Herrschaft wurde Stresa und das ganze westliche Ufer des Verbano-Gebiets den Savoyern zugeteilt. Die Anfang des 19. Jh. gebaute napoleonische Straße, der bekannte Sempiane-Tunnel und die gleichnamige Eisenbahnlinie haben den Touristenandrang stark gefördert. Stendhal, Chateaubriand, Dumas, Dickens und Lord Byron haben mit ihren literarischen Werken alle zum Ruhm der Stadt beigetragen. In Stresa finden heute verschiedene Kongresse und internationale Veranstaltungen im modernen Polazzo dei Congressi statt.
   
Villa Pallavicino
Die Villa Pallavicino, gleich am Eingang der Stadt, lockt mit einem wundervollen Park mit Zoo und vielen exotischen Pflanzen. Die Villa gilt als ideales, neoklassisches Beispiel einer
Sommervilla, die als architektonisches Vorbild für viele weitere Villen am See gedient hat.
   
In der Nähe
Der üppige Hang des Mottarone, auch der »edle« Berg von Stresa genannt, hält zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten für Naturfreunde bereit. Zwischen Stresa-Lido und Mottarone gibt es hier eine Seilbahn, die direkt zum Gipfel des 1491 Meter hohen Berges führt. Auf halber Strecke kann man einen attraktiven Zwischenstopp einlegen und die durch ihre alpine Bergflora bekannt gewordenen Alpinia-Gärten besuchen. An den Hängen des Mottarane haben sich viele kleine, idyllische Bergdörfer gebildet, wie z.B. der Ort Gignese, derdurch sein ausgefallenes Sonnenschirm-Museum bekannt geworden ist.
   

 

 

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Stand: 15. Dezember 2008